Die Menschen, die zu mir kommen, suchen eine eigene Orientierung, manchmal ohne es zu wissen. Oder sind durch die Umstände gezwungen, einen neuen Weg zu finden. Deshalb ist meine wichtigste Arbeitsweise der themenzentrierte Dialog. Und die Grundlage eines funktionierenden Dialogs ist ein stabiler Kontakt, ein guter Rapport. Nach vielen Jahren Arbeit mit Menschen kann ich aus eigener Erfahrung den alten Satz bestätigen, dass eine positive emotionale Schwingung zwischen den Partnern eines Beratungsprozesses eine unabdingbare Voraussetzung für einen wirklichen Erfolg darstellt, egal, welche Methoden eingesetzt werden.
In einem offenen Dialog, der die Fragen eines Klienten aufgreift und gleichzeitig die Erfolge und Hoffnungen eines Lebens glaubhaft würdigt und respektiert, aber auch die unbequemen Fragen und "blinden Flecken" eines Lebens thematisert, kehren vertraute Kräfte zurück oder bisher unbekannte Energien werden wach.
Das Prinzip "Dialog" schließt in meinen Augen neben dem Sprechen vieles andere ein, was an erprobten Methoden heute zur Verfügung steht. Aber einen Dialog führen heißt eben, genau die Vorgehensweisen und Methoden zu finden und einzusetzen, die in jedem Einzelfall hilfreich sein können, und nicht schematisch vorzugehen.
Themenzentriert die Fragen eines Klienten aufgreifen, heißt aber auch nicht, daran zu "kleben", vielmehr strebe ich immer an, den thematischen Bogen einer Beratung oder Psychotherapie so spannen, das wichtige Zusammenhänge aufgedeckt werden können und dadurch zentrale Probleme aufgelöst oder gelindert werden können.
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